Warum ich ständig erschöpft war – und was ich heute anders mache

Es gab eine Phase, da war ich einfach nur platt.

Nicht diese Müdigkeit, die nach einer Nacht Schlaf wieder weg ist. Sondern so eine bleierne Erschöpfung, die sich morgens schon meldet und abends immer noch da ist. Still. Hartnäckig.

Ich hab den Laden am Laufen gehalten – Alltag, Kind, alles. Aber wenn ich ehrlich war: Ich hab oft nur noch abgespult.

Ich dachte, das gehört halt dazu

Lange hab ich mir eingeredet: So ist das eben.

Man ist müde. Man hat wenig Energie. Man stellt sich selbst hinten an – und irgendwie gewöhnt man sich dran.

Bis ich gemerkt hab: So will ich nicht weitermachen

Irgendwann kam der Punkt, an dem ich dachte: Das kann’s doch nicht sein.

Immer erschöpft. Immer angespannt. Immer das Gefühl, neben mir zu stehen.

Ich wollte wieder wissen, wie es sich anfühlt, Energie zu haben. Einfach mal durchatmen können, ohne dass die nächste Sache schon drückt.

Was ich geändert hab

Ich hab aufgehört, nur im Außen nach Lösungen zu suchen – noch ein Kaffee, noch ein Tipp, noch eine To-do-Liste.

Stattdessen hab ich angefangen, genauer hinzuschauen: Was braucht mein Körper eigentlich? Wann bin ich angespannt, ohne es zu merken? Was zieht mir Energie, was gibt mir welche?

Klingt simpel, war’s aber nicht. Ich hab das nicht von heute auf morgen umgekrempelt, sondern in kleinen Schritten.

Weniger machen, mehr merken

Was ich dabei gelernt hab: Es geht nicht darum, noch mehr zu optimieren oder noch disziplinierter zu sein.

Sondern eher darum, wieder ein Gespür zu entwickeln. Für mich selbst. Für das, was mir guttut – und was nicht.

Weniger Druck. Mehr Pausen. Öfter mal fragen: Wie geht’s mir gerade eigentlich wirklich?

Falls du dich wiedererkennst

Vielleicht kennst du das ja auch: Du hast eigentlich alles im Griff, aber fühlst dich trotzdem ständig am Limit.

Dann will ich dir sagen: Du bist damit nicht allein. Und es muss nicht so bleiben.

Wie’s bei mir weitergeht

Ich bin noch mittendrin auf diesem Weg. Nicht angekommen, nicht perfekt – aber deutlich näher an mir dran als früher.

Wenn du gerade eher bei der Energie stehst – dann fang genau dort an. Ich habe aufgeschrieben, welche Tools mir wirklich geholfen haben, meinen Körper wieder zu unterstützen. Kein Programm, kein Druck. Nur was bei mir funktioniert.

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