Ich war lange skeptisch.
Wenn jemand sagte „ich spüre deine Aura“ oder „deine Energie ist gerade so schwer“ – dann hab ich innerlich die Augen verdreht. Klang für mich nach Esoterik, nach etwas, das man glauben muss oder eben nicht.
Heute denke ich anders darüber. Nicht weil mir jemand etwas erklärt hat. Sondern weil ich angefangen hab, auf das zu achten, was ich schon immer gespürt hatte – aber nie so nennen wollte.
Was ist eine Aura überhaupt?
Das Wort „Aura“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie Hauch oder Luftzug. In spirituellen und energetischen Zusammenhängen beschreibt es das Energiefeld, das jeden Menschen umgibt.
Klingt abstrakt? Ist es gar nicht.
Stell dir vor, du betrittst einen Raum und spürst sofort: Hier ist die Luft dick. Oder du begegnest jemandem zum ersten Mal und denkst: Diese Person strahlt etwas aus. Du kannst es nicht greifen – aber du spürst es.
Das ist die Aura.
Es ist das, was du ausstrahlst – ohne ein einziges Wort zu sagen.
Ist die Aura wirklich messbar?
Ja – zumindest teilweise.
Unser Körper erzeugt elektromagnetische Felder. Das Herz allein produziert ein Feld, das bis zu einem Meter außerhalb des Körpers gemessen werden kann. Das ist keine spirituelle Behauptung, das ist Wissenschaft – gemessen vom HeartMath Institute.
In der Kirlianfotografie, einer speziellen fotografischen Technik aus den 1930er Jahren, wurden leuchtende Felder um lebende Organismen sichtbar gemacht. Ob das genau das ist, was spirituelle Menschen als Aura beschreiben – darüber lässt sich streiten.
Aber dass wir Menschen ein Energiefeld haben, das über unsere Körpergrenzen hinausgeht? Daran zweifle ich heute nicht mehr.
Woher kommt die Farbe einer Aura?
Vielleicht hast du schon gehört, dass Auren Farben haben sollen. Lila, grün, goldgelb – je nach Zustand und Energie der Person.
In der spirituellen Tradition hat jede Farbe eine Bedeutung:
- Weiß oder Gold steht für Klarheit, hohe Schwingung, spirituelles Bewusstsein. Menschen, die innerlich sehr geerdet und ruhig sind, sollen oft ein helles Feld haben.
- Grün steht für Heilung, Mitgefühl und Verbindung zur Natur. Viele, die in heilenden Berufen arbeiten, werden mit grüner Aura beschrieben.
- Blau steht für Kommunikation, Wahrheit und Ruhe. Wer klar und ruhig kommuniziert, trägt oft blaue Anteile.
- Gelb oder Orange steht für Kreativität, Lebensfreude und Energie. Menschen, die gerade in ihrer Kraft sind und Dinge anpacken.
- Rot steht für Leidenschaft, Willenskraft – aber auch für Stress oder ungelöste Energie.
- Grau oder Braun beschreibt oft Erschöpfung, innere Schwere oder energetische Belastung.
Ich finde es schön, das als Spiegel zu nutzen – nicht als Urteil. Denn die Aura ist kein fixer Zustand. Sie verändert sich ständig.
Mein ehrlicher Moment mit dem Thema Aura
Ich erinnere mich an eine Situation, da hat mir eine Freundin gesagt: „Du wirkst gerade so weit weg.“
Ich hatte damals gerade eine sehr erschöpfte Phase. Ich hab funktioniert, hab gelächelt, hab meinen Alltag gemeistert. Aber innerlich – da war wenig Licht.
Und sie hat es gespürt. Ohne dass ich etwas gesagt hatte.
Das war der Moment, in dem mir klar wurde: Wir verbergen viel weniger als wir denken. Was wir innen tragen, strahlen wir aus. Immer.
Was die Aura beeinflusst
Genau wie unsere Schwingung oder Frequenz ist auch die Aura kein fixer Zustand. Sie verändert sich – je nachdem, wie es uns geht.
Was die Aura schwächt:
- Dauerstress und Schlafmangel
- Viel Zeit mit Menschen, die uns Energie nehmen
- Unterdrückte Gefühle, die keinen Raum bekommen
- Zu viel digitale Reizüberflutung
- Kein echtes Abschalten mehr
Was die Aura stärkt:
- Zeit in der Natur – Bäume, Wasser, Erde unter den Füßen
- Bewegung, die sich gut anfühlt – nicht Pflicht
- Stille und echte Ruhemomente
- Umgebungen und Menschen, die uns gut tun
- Kreativität und Dinge, die uns Freude machen
- Meditation oder einfach: bewusstes Durchatmen
Das klingt so simpel. Und doch vergessen wir es so leicht.
Kann man die eigene Aura sehen?
Manche Menschen sagen, sie können Auren sehen – als Lichtschein, als Farbe, als Empfindung. Das ist eine Fähigkeit, die wohl wenige von Natur aus haben und die andere über Zeit entwickeln.
Aber ich glaube: Fast jeder kann die Aura anderer spüren.
Du kennst das doch auch. Manche Menschen – und du weißt sofort: Die ist gerade in ihrer Kraft. Oder: Die ist gerade weit unten. Du siehst es nicht mit den Augen. Du spürst es.
Das ist Wahrnehmung auf einer anderen Ebene. Und die haben wir alle.
Was deine Aura über dich verrät
Am Ende ist die Aura nichts anderes als ein Spiegel deines inneren Zustands.
Sie zeigt, wie es dir wirklich geht – nicht wie du nach außen tust.
Sie zeigt, wie viel Energie du gerade hast – oder wie leer du dich innerlich fühlst.
Sie zeigt, ob du in deiner Mitte bist – oder ob du dich schon lange verloren hast.
Und das Schöne daran? Du kannst jederzeit anfangen, daran zu arbeiten. Nicht mit großen Ritualen oder teuren Kursen. Sondern mit der ehrlichen Frage:
„Wie geht es mir gerade wirklich – und was brauche ich jetzt?“
Ein kleiner Tipp für heute
Wenn du das nächste Mal einem Menschen begegnest – nimm dir einen Moment. Nicht für das, was er sagt oder wie er aussieht. Sondern dafür, was du spürst.
Und dann tu dasselbe mit dir selbst.
Steh heute Abend kurz vor dem Spiegel. Nicht um dich zu beurteilen. Sondern um zu fragen: Was strahlst du gerade aus? Was trägst du gerade mit dir?
Das ist der Anfang. 🌸
Kann man die Aura auch gezielt harmonisieren? – Der Healy
Was viele nicht wissen: Es gibt heute Möglichkeiten, das eigene Energiefeld nicht nur wahrzunehmen, sondern auch gezielt zu unterstützen.
Eines der Werkzeuge, das ich dafür nutze und sehr schätze, ist der Healy – ein kleines, tragbares Frequenzgerät, das auf Basis individualisierter Mikrostromfrequenzen arbeitet.
Was mich daran besonders fasziniert: Der Healy verfügt über eine sogenannte Aura-Analyse. Er kann dabei helfen, energetische Ungleichgewichte im Körper und im Bioenergiefeld sichtbar zu machen – und zeigt auf, in welchen Lebensbereichen gerade Unterstützung gefragt sein könnte.
Das klingt vielleicht ungewohnt. Aber wenn du dir vorstellst, dass wir alle ein Energiefeld haben, das sich mit unserem inneren Zustand verändert – dann ist es doch naheliegend, dass es auch Wege gibt, dieses Feld gezielt zu nähren.
Der Healy arbeitet mit speziellen Frequenzprogrammen, die darauf ausgelegt sind, verschiedene Ebenen des Menschen zu harmonisieren – körperlich, emotional und energetisch. Es geht nicht darum, etwas von außen zu „reparieren“. Es geht darum, den Körper sanft zu erinnern, was er eigentlich kann.
Wenn dich das Thema neugierig macht und du mehr darüber erfahren möchtest, wie der Healy funktioniert und was er für dich tun kann – ich erzähle dir gern mehr davon.
