Ich erinnere mich noch genau an den Moment, in dem ich das Wort zum ersten Mal wirklich *gehört* habe.
Nicht als Fachbegriff aus dem Physikunterricht. Sondern so, dass es mich irgendwie getroffen hat.
Jemand sagte: „Du sendest gerade eine ganz niedrige Frequenz.” Und ich wusste sofort, was gemeint war – auch wenn ich damals nicht hätte erklären können, warum.
Was sind Frequenzen überhaupt?
Physikalisch gesehen ist eine Frequenz einfach die Anzahl von Schwingungen pro Sekunde. Schall schwingt. Licht schwingt. Radiowellen schwingen.
Aber es geht hier um etwas anderes – oder besser gesagt: um dasselbe Prinzip auf einer anderen Ebene.
Denn auch wir Menschen schwingen.
Jede unserer Zellen ist in ständiger Bewegung. Unser Herz erzeugt ein elektromagnetisches Feld. Unsere Gedanken, unsere Emotionen, unser Körper – alles ist Energie. Und Energie schwingt immer.
Das ist keine esoterische Behauptung, das ist Physik.
Hohe und niedrige Frequenz – was bedeutet das?
Du kennst das sicher aus dem Alltag, ohne es so zu nennen.
Manche Menschen kommen in einen Raum – und plötzlich fühlt sich alles leichter an. Die Stimmung hebt sich. Du wirst wacher, offener.
Andere kommen rein – und irgendwie zieht sich alles zusammen. Du bist danach erschöpft, ohne genau zu wissen warum.
Das hat mit Energie zu tun. Mit Frequenz.
**Hohe Frequenzen** entstehen durch Gefühle wie Freude, Dankbarkeit, Liebe, Mitgefühl. Durch Momente, in denen du ganz bei dir bist. Durch echte Verbindung – zu dir selbst und zu anderen.
**Niedrige Frequenzen** entstehen durch Angst, Stress, Wut, tiefe Erschöpfung. Durch Gedanken, die uns kleinmachen. Durch das Gefühl, nicht genug zu sein oder nicht dazuzugehören.
Beides ist menschlich. Beides darf sein.
Aber es macht einen Unterschied, *welche* Frequenz du die meiste Zeit hältst.
Wie ich das zum ersten Mal wirklich gespürt hab
Es gab eine Phase, in der ich mich komplett leer gefühlt hab.
Nicht traurig, nicht wütend – einfach flach. Als wäre der Ton abgedreht.
Ich hab funktioniert, den Alltag gemeistert, nach außen hin alles im Griff gehabt. Aber innen – da war wenig.
Heute weiß ich: Ich war in einer sehr niedrigen Schwingung. Erschöpft bis auf die Knochen, abgeschnitten von dem, was mir eigentlich wichtig war.
Und der Weg raus war nicht, mehr zu *tun*. Sondern anders zu *sein*.
Was unsere Frequenz beeinflusst
Das Schöne – und manchmal auch das Herausfordernde – ist: Wir haben viel mehr Einfluss darauf, als wir denken.
**Was uns herunterzieht:**
– Schlafmangel und dauerhafter Stress
– Toxische Beziehungen oder Umgebungen, in denen wir uns klein fühlen
– Gedanken, die sich immer wieder um Sorgen und Ängste drehen
– Zu wenig Bewegung, zu wenig Natur, zu wenig echte Stille
**Was uns nach oben trägt:**
– Dankbarkeit – wirklich gelebte, nicht nur gedachte
– Bewegung und frische Luft, die den Körper wieder in Fluss bringen
– Musik, die dich trägt (kein Zufall, dass Musik in Hertz gemessen wird)
– Echte Gespräche, bei denen du wirklich gehört wirst
– Momente, in denen du ganz präsent bist – ohne Handy, ohne To-do-Liste
Klingt simpel? Ist es auch. Aber simpel bedeutet nicht einfach.
Was Frequenz mit dem Gesetz der Resonanz zu tun hat
Vielleicht hast du schon mal gehört: „Gleiches zieht Gleiches an.”
Das ist nicht nur ein netter Spruch. Es ist das Prinzip der Resonanz.
Wenn eine Stimmgabel schwingt und du eine zweite, gleich gestimmte danebenhältst – beginnt die zweite von selbst zu schwingen. Ohne direkten Kontakt. Einfach durch die Schwingung in der Luft.
Genauso funktioniert es mit uns.
Wenn wir in einer Frequenz der Fülle, der Dankbarkeit, des Vertrauens sind – ziehen wir Menschen, Situationen und Chancen an, die zu dieser Frequenz passen.
Und wenn wir in einer Frequenz der Angst oder des Mangels sind – begegnen uns immer wieder Bestätigungen dafür.
Das bedeutet nicht, dass du nie Schwierigkeiten haben wirst. Oder dass du für alles, was schief läuft, selbst „schuld” bist.
Es bedeutet: Du bist nicht machtlos. Du kannst aktiv an deiner Schwingung arbeiten.
Ein kleiner Einstieg für den Alltag
Wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst – hier ist mein ehrlicher Tipp:
Fang nicht mit großen Ritualen an. Fang mit einer einzigen Frage an:
**„Wie fühle ich mich gerade – und was brauche ich jetzt?”**
Nicht: Was muss ich noch erledigen? Nicht: Was denken die anderen? Sondern wirklich: Wie geht es *mir*?
Das klingt so selbstverständlich. Aber die meisten von uns beantworten diese Frage viel zu selten ehrlich.
Ich auch – lange Zeit.
Frequenzen sind kein Geheimnis
Sie sind einfach ein anderes Wort dafür, wie du dich innen fühlst. Und wie das, was du innen trägst, nach außen wirkt.
Du musst nichts Besonderes dafür tun. Du musst nur anfangen, wieder mehr auf dich zu hören.
Schritt für Schritt. Tag für Tag.
Wenn du tiefer einsteigen möchtest und wissen willst, welche Geräte ich selbst täglich nutze:
